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TítuloZweisprachigkeit, rückwanderung und identität
Autor(es)Flores, Cristina
Palavras-chaveBilinguismo
Identidade bilingue
Data2005
EditoraTranvia Verlag Walter Frey
CitaçãoTHORAU, Henry, org. – “Heimat in der fremde = Pátria em terra alheia : deutsch-portugiesische arbeitsgespräche : actas do Encontro Luso-Alemão, 7, Trier, Germany, 2005. Berlin : Edition Travia, 2007. ISBN 978-3-938944-06-6. p. 168-176.
Resumo(s)In das Repertoire an Klischees, die man in Aufnahmegesellschaften mit Migranten verbindet, fällt auch der sprachbezogene Stereotyp, dem nach ‚Migranten, die Aufnahmesprache schlecht sprechen’. Sogar bei Migrantenkindern, die im Aufnahmeland geboren sind, ist eine Verwunderung über gute Sprachkenntnisse nicht unselten. Diese klischeehafte Einstellung, die eine defizitäre Sprachkompetenz der Migranten in den Vordergrund stellt, hat bis vor dreissig Jahren auch die wissenschaftliche Betrachtungsweise der Linguisten beherrscht. Sie wird besonders deutlich in der Verwendung von Begriffen wie ‚Semilingualismus’, ‚Partilingualismus’ oder ‚doppelte Halbsprachigkeit’, die Mitte der siebziger Jahre die Diskussion um den Sprachstand von Migrantenkindern beherrschten und das Fundament derzeit dominierender Theorien zur Zweisprachigkeit bildeten. Wie aus den Wörtern ‚semi’, ‚parti’, ‚halb’ hervorgeht, liegt diesen Termini die Vorstellung zugrunde, dass ‚eine Sprachkompetenz nur teilweise erreicht ist’; Mabstab bildet dabei die monolinguale Kompetenz des ‚normalen’ Einsprachigen. In der vorliegenden Studie wird der Sprachgebrauch von deutsch-portugiesischen Migranten der 2.Generation thematisiert. Entgegen der Defizithypothese, wird unterstrichen, dass „bilinguales Sprechen“ vor allem ein Reflex bikultureller Realitätserfahrung ist.
TipoconferencePaper
URIhttp://hdl.handle.net/1822/7702
ISBN978-3-938944-06-6
AcessoopenAccess
Aparece nas coleções:CEH - CL - Livros de Actas

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